Industrial Kiosk Browser – Kiosk-Browser für Android-MDE-Geräte
Web-Apps auf robusten Android-Geräten.
Industrial Kiosk Browser (früher Pforte und EnterpriseBrowser) ist ein Kiosk-Browser für Android-MDE-Geräte, zum Beispiel von Zebra und Honeywell: Er öffnet Ihre Web-Apps, schreibt Barcode-Scans direkt in das aktive Eingabefeld und lässt sich per MDM zentral konfigurieren. Für Android 8.0 oder neuer, kostenlos unter der MIT-Lizenz.
Industrial Kiosk Browser ist ein eigenständiges Produkt von ICT Baden und nicht mit Zebra Technologies oder Honeywell verbunden.
Erhältlich über Google Play – der Store-Eintrag erscheint in Kürze. Bis dahin liefern wir die App auf Anfrage.
Industriebrowser für Web-Apps auf MDE-Geräten – mit Scanner
Wareneingang, Kommissionierung oder Versand laufen oft als Web-App. Auf einem Handheld mit eingebautem Scanner braucht es dafür einen MDE-Browser, der den Scan ins richtige Feld bringt, nur erlaubte Seiten öffnet und sich nicht von jedem verstellen lässt. Dafür ist Industrial Kiosk Browser gebaut: ein schlanker Kiosk-Browser für Handscanner, auf Basis von Android WebView, geschrieben in Kotlin.
Wer von Terminal-Emulation auf Web-Apps umstellt, etwa auf SAP ITS mobile, bekommt mit Industrial Kiosk Browser den Browser für die Handhelds dazu. Industrial Kiosk Browser selbst ist ein Webbrowser, keine Terminal-Emulation.
Kiosk-Browser für Zebra-Geräte: Barcode-Scan direkt ins Webformular
Scans von Zebra DataWedge, von Honeywell oder von jeder Scanner-App per Intent schreibt Industrial Kiosk Browser wie eine Tastatureingabe in das aktive Feld, auf Wunsch gefolgt von Tab oder Enter – und meldet sie zusätzlich als JavaScript-Ereignis industrialkioskbrowser:scan. Vorhandene Web-Apps funktionieren ohne Änderung: input- und change-Ereignisse werden ausgelöst, auch React und Vue übernehmen den Wert. Beim Start legt die App ein eigenes DataWedge-Profil „Industrial Kiosk Browser“ an und lässt die Decoder-Einstellungen in Ruhe.
Den allgemeinen Scan-Broadcast, den jede App senden kann, nimmt Industrial Kiosk Browser ab Werk nur auf Geräten ohne Zebra- oder Honeywell-Scanner an; die Einstellung scanner.genericIntent schaltet ihn überall ein oder ganz aus.
Funktionen des Kiosk-Browsers für Android
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Profile
Start-Adresse, erlaubte Hosts, User-Agent, Viewport und Farben je Profil – mehrere Web-Apps auf einem Gerät, auf Wunsch mit Autostart.
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Kioskmodus
Werkzeugleiste und Systemleisten ausblenden, Beenden ausblenden oder mit Kennwort schützen, Lock-Task-Modus als dediziertes Gerät (Device Owner).
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URL-Allowlist
Mit einer Allowlist öffnet der Browser nur Seiten erlaubter Hosts samt Subdomains; Navigationen und Formular-POSTs zu anderen Hosts werden gestoppt, bevor sie laden.
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Für Web-Entwickler
Die Meta-Tags
scannerundScannerNavigatesteuern das Scannen je Seite; die JavaScript-APIwindow.IndustrialKioskBrowserfür Scanner, Ton, Vibration und Hinweise gibt es nur für erlaubte Hosts. -
Tastatur und Tasten
Bildschirmtastatur nur bei Bedarf, Hardwaretasten umbelegen, Hotkeys und Makros wie
{F1}oder{TAB}. -
Eigenes CSS und JavaScript
Eigenes CSS, JavaScript oder HTML in fremde Web-Apps einfügen – passend zur Adresse, ohne Flackern.
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Eigenes Design
Titel, Untertitel, Logo, Markenfarbe und Farben je Profil – per Konfiguration oder direkt in der App. Klare Fehlerseiten mit Codes wie
IKB-0001in der Markenfarbe. -
Sicherheit
Strenge TLS-Prüfung, Client-Zertifikate, Kennwörter nur als PBKDF2-Hash; Konfiguration von anderen Apps nur mit Admin-Kennwort oder auf EMM-verwalteten Geräten, nach 5 Fehlversuchen 15 Minuten Sperre. Jedes Release enthält eine SBOM (CycloneDX).
Verteilung per MDM: SOTI MobiControl, Intune, Workspace ONE, StageNow
Die APK verteilen Sie über Ihr MDM oder per adb. Die Konfiguration kommt als Managed Configuration aus jedem Android-Enterprise-EMM (Schlüssel config_json), als Datei industrialkioskbrowser.json – auf Zebra-Geräten auch dauerhaft unter /enterprise/usr –, per StageNow-Intent oder als QR-Code. Für SOTI MobiControl gibt es eine Schritt-für-Schritt-Anleitung.
Fertige Vorlagen gibt es für eine einzelne Web-App, den vollen Kioskmodus, mehrere Profile mit eigenem Design, Injektionen mit Tastenbelegung und SAP ITS mobile mit Enter nach jedem Scan.
Umstieg von kommerziellen Industrie-Browsern mit Abo-Lizenz pro Gerät: Industrial Kiosk Browser als Alternative
Für Teams, die Web-Apps auf robusten Android-Geräten heute mit einem kommerziellen Industrie-Browser mit Abo-Lizenz pro Gerät betreiben und eine kostenlose Lösung prüfen. Industrial Kiosk Browser erfüllt dieselbe Grundaufgabe – Web-Apps im Kioskmodus öffnen und Barcode-Scans ins Webformular bringen – und ist kostenlos unter der MIT-Lizenz: ohne Lizenzserver, ohne Abo und ohne Gerätebindung.
- Scans von Zebra DataWedge, Honeywell oder jeder Scanner-App per Intent landen wie Tastatureingaben im aktiven Feld, auf Wunsch mit Tab oder Enter; Web-Apps funktionieren ohne Änderung.
- Kioskmodus, URL-Allowlist, Profile, eigenes Design, eigenes CSS und JavaScript.
- Konfiguration als JSON per Managed Configuration aus jedem Android-Enterprise-EMM, als Datei, per StageNow oder QR-Code.
- Keine Telemetrie, kein Konto.
Ehrlich für Umsteiger: Industrial Kiosk Browser ist ein reiner Webbrowser, keine Terminal-Emulation (Telnet, 5250, 3270, VT). Die herstellerspezifischen JavaScript-APIs und Konfigurationsdateien solcher Browser unterstützt Industrial Kiosk Browser nicht; Web-Apps, die darauf aufbauen, nutzen stattdessen die Tastatureingabe, das Ereignis industrialkioskbrowser:scan oder die JavaScript-API window.IndustrialKioskBrowser. Industrial Kiosk Browser ist eine Vorabversion (0.x).
Systemvoraussetzungen
- Betriebssystem
- Android 8.0 oder neuer
- Scanner
- Zebra DataWedge, Honeywell (Intent-API des Data Collection Service) oder jede Scanner-App per Intent
- Verteilung
- APK per MDM oder adb; Google Play ist vorbereitet
- Sprache
- Englisch und Deutsch; Spanisch, Französisch und Chinesisch maschinell übersetzt
Grenzen, ehrlich gesagt
- Die Honeywell-Anbindung folgt der dokumentierten Intent-API des Herstellers und ist noch nicht auf einem Honeywell-Gerät geprüft; Android 8–10 ist nur per Unit-Tests abgedeckt.
- Eine leere Allowlist erlaubt jeden Host – auf Kioskgeräten immer eine Allowlist setzen.
- Bewusst fürs Intranet: Einfaches HTTP und vom Nutzer installierte CA-Zertifikate werden akzeptiert, die JavaScript-API gibt es auch für http-Seiten erlaubter Hosts. Wo möglich HTTPS verwenden.
- Echter Kioskmodus (Lock Task) braucht ein EMM im Modus „dediziertes Gerät“ (Device Owner); sonst blendet Industrial Kiosk Browser nur das Beenden aus.
- Die JavaScript-API fehlt auf Servern mit Nicht-Standard-Port; Scans, Scan-Ereignis und Meta-Tags funktionieren dort.
- Umbenennung in 0.7.0 (vorher Pforte bzw. EnterpriseBrowser): Android sieht den Industrial Kiosk Browser als neue App – kein Update an Ort und Stelle; Konfiguration neu ausrollen, alte App entfernen.
- Die Builds unter dem neuen Paketnamen werden in der CI mit dem Release-Schlüssel von ICT Baden signiert; das erste Tag-Release unter dem Namen Industrial Kiosk Browser steht noch aus. Google Play ist vorbereitet, aber noch nicht veröffentlicht.
- Version 0.x: Einstellungen, JSON-Format und JavaScript-API können sich noch ändern. Spanisch, Französisch und Chinesisch sind maschinell übersetzt.
- Die Bildschirmfotos sind aus dem Code der Oberfläche gerendert und in einen neutralen Geräterahmen gesetzt, nicht auf einem Gerät fotografiert.
So sieht Industrial Kiosk Browser aus
Die Abbildungen sind direkt aus der Oberfläche der App gerendert (neutrales Gerät); Namen und Adressen sind Beispiele.
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Profile Ein Tipp öffnet die Web-App. Mehrere Web-Apps auf einem Gerät, jede mit eigener Start-Adresse und eigenen Regeln. -
Scannen Der Barcode landet im Feld, auf Wunsch gefolgt von Tab oder Enter – und als JavaScript-Ereignis für die Web-App. -
Menü Alles in Daumenreichweite. -
Eigenes Design Titel, Untertitel, Logo und Markenfarbe kommen aus der Konfiguration oder werden direkt in der App eingestellt. -
Profil mit eigener Farbe Jedes Profil kann eine eigene Farbe haben, die auch die Werkzeugleiste in der Web-App einfärbt. -
Einstellungen Mit Kennwort geschützt: Profile, Design und Konfiguration.
Häufige Fragen
Welcher Kiosk-Browser eignet sich für Web-Apps auf Zebra-Geräten mit DataWedge?
Ein Kiosk-Browser, der DataWedge-Scans in die Web-App bringt. Industrial Kiosk Browser legt dafür beim Start ein eigenes DataWedge-Profil an und schreibt jeden Scan in das aktive Eingabefeld, auf Wunsch mit Tab oder Enter danach.
Muss ich meine Web-App für den Scanner anpassen?
Nein. Der Scan kommt wie eine Tastatureingabe an; input- und change-Ereignisse werden ausgelöst, sodass auch React- oder Vue-Apps den Wert übernehmen. Wer mehr steuern will, nutzt das Ereignis industrialkioskbrowser:scan, die Meta-Tags oder die JavaScript-API window.IndustrialKioskBrowser.
Wie sperre ich ein Android-Gerät auf eine Web-App?
Mit dem Kioskmodus: ein Profil mit Start-Adresse und Allowlist, Werkzeug- und Systemleisten ausblenden, Beenden ausblenden oder mit Kennwort schützen und – als Device Owner – den Lock-Task-Modus einschalten.
Wie verteile ich Browser und Konfiguration per SOTI MobiControl, Intune oder StageNow?
Die APK verteilen Sie über Ihr MDM. Die Konfiguration kommt als Managed Configuration (Schlüssel config_json), als Datei industrialkioskbrowser.json, per StageNow-Intent oder als QR-Code; für SOTI MobiControl gibt es eine Schritt-für-Schritt-Anleitung.
Wir stellen von Terminal-Emulation auf Web-Apps um – eignet sich Industrial Kiosk Browser dafür?
Für die Web-Apps ja: Industrial Kiosk Browser bringt Scans ins Webformular, sperrt das Gerät auf die Anwendung und wird per MDM verteilt. Für SAP ITS mobile gibt es eine fertige Vorlage mit Enter nach jedem Scan und gerätebreitem Viewport. Eine Terminal-Emulation für Hosts, die noch nicht umgestellt sind, ist Industrial Kiosk Browser nicht.
Funktioniert Industrial Kiosk Browser mit Honeywell-Scannern?
Ja, über die Intent-API des Honeywell Data Collection Service, außerdem mit jeder Scanner-App, die Scans per Intent sendet. Ein Test auf einem Honeywell-Gerät steht noch aus.
Sendet der Browser Daten an ICT Baden?
Nein. Keine Telemetrie, keine Absturzberichte, keine Update-Prüfung, kein Konto. Der Browser verbindet sich nur mit den Web-Apps, die Sie konfigurieren, und den Seiten, zu denen sie führen. Die Android System WebView prüft Adressen wie üblich mit Google Safe Browsing.
Hieß der Industrial Kiosk Browser früher anders?
Ja. Bis Version 0.5.0 hieß er EnterpriseBrowser, in den Versionen 0.6.x Pforte. Seit 0.7.0 heißt er Industrial Kiosk Browser, passend zu Industrial Keyboard, mit dem Paketnamen de.ictbaden.industrialkioskbrowser. Android und das EMM sehen ihn deshalb als neue App: den Industrial Kiosk Browser verteilen, die Konfiguration neu ausrollen (gleiches JSON-Format, Datei jetzt industrialkioskbrowser.json) und die alte App entfernen. Mit dem Namen geändert haben sich JavaScript-API, Scan-Ereignis, DataWedge-Profil und Fehlercodes (IKB-…, gleiche Nummern wie PFT-… und EB-…).
Was kostet Industrial Kiosk Browser?
Nichts: Industrial Kiosk Browser ist kostenlos unter der MIT-Lizenz, ohne Werbung und ohne In-App-Käufe. Support mit vereinbarten Reaktionszeiten gibt es per Support-Vertrag. Der Download folgt mit der Veröffentlichung.
Gibt es eine kostenlose Alternative zu kommerziellen Industrie-Browsern mit Abo-Lizenz für Web-Apps?
Ja, für Web-Apps: Industrial Kiosk Browser ist ein Kiosk-Browser für robuste Android-Geräte, kostenlos unter der MIT-Lizenz, ohne Werbung und ohne In-App-Käufe. Er bringt Scans von DataWedge, Honeywell oder per Intent ins Webformular und wird per MDM konfiguriert. Terminal-Emulation und die herstellerspezifischen APIs solcher Browser bietet Industrial Kiosk Browser nicht.
Industrial Kiosk Browser ist ein eigenständiges Produkt von ICT Baden und nicht mit Zebra Technologies oder Honeywell verbunden. Zebra, DataWedge und StageNow sind Marken von Zebra Technologies, Honeywell ist eine Marke von Honeywell International; QR Code ist eine eingetragene Marke der DENSO WAVE INCORPORATED; SOTI MobiControl, Microsoft Intune, Workspace ONE, SAP und Android sind Marken ihrer jeweiligen Inhaber. Sie werden nur genannt, um die Kompatibilität zu beschreiben.
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